Alle Jahre wieder…
 

Zum Jahresbeginn sind sie wieder da, die guten Vorsätze. Das Rauchen aufgeben, Sport treiben, ein paar Kilo abnehmen, mehr Zeit mit den Kindern verbringen… Die Motivation ist groß, so kann es wirklich nicht weiter gehen. Diesmal wird es klappen! Bestimmt! Und doch ist spätestens im Februar oft alles wieder beim Alten. Frust macht sich breit.

Aber wie kann es sein, dass negative Verhaltensweisen, die wir an uns erkennen und ändern möchten, solch eine Anhänglichkeit beweisen? Eine Antwort bekommen wir, wenn wir einmal auf die Suche gehen nach den positiven Absichten, die sich hinter den negativen Gewohnheiten verbergen. Wie jetzt – was ist denn positiv daran, wenn ich immer wieder in die Süßigkeitenfalle tappe und es einfach nicht schaffe, abzunehmen, werden Sie jetzt vielleicht fragen. Oder wenn ich mich wieder nicht aufraffen kann, joggen zu gehen, obwohl ich es mir doch so fest vorgenommen hatte?

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was gut daran ist, es NICHT zu tun? Oder was Sie damit für sich erreichen, sicher stellen wollen, wovor sich schützen? Oder, wenn Sie es tun, vielleicht aufgeben müssten? Das sind die Fragen nach den `positiven Absichten´, die hinter den ungeliebten Gewohnheiten stecken, die Psychologen sprechen auch von `Sekundärgewinn´. In unseren Beispielen könnte das sein, mit den Gummibärchen auch auf eine Belohnung verzichten zu müssen. Ist das Kneifen vor dem Sport vielleicht gleichzeitig ein Schutz vor der Begegnung mit der sportlichen Freundin, die Ihnen so gern zeigt, wie durchtrainiert und gut gebaut sie ist? Und – positive Absicht – Sie sich dem nicht aussetzen wollen?

VerknüpfungenDiese `Einwände´ kommen nicht bewusst, es sind unsere inneren Stimmen – oft kommt es uns so vor, als seine da Engelchen und Teufelchen im Wettstreit miteinander. Daher ist es sinnvoll, danach zu suchen bevor die beiden aktiv werden. Denn das ist der Schlüssel, um ins Tun zu kommen und sich nicht diesen Einwänden und Gegenargumenten auszuliefern. Wenn sie nämlich eine andere Möglichkeit finden, das Positive sicher zu stellen, ohne an der ungeliebten Verhaltensweise festhalten zu müssen, haben Sie gewonnen! Wenn wir bei unserem Beispiel bleiben – vereinbaren Sie mit sich – oder Ihrem inneren Teufelchen – eine Belohnung von 5 Gummibärchen NACH dem Sport oder einer anderen Tätigkeit. Und halten Sie sich daran! Oder Sie suchen sich eine Sportart, bei der Sie unter Gleichgesinnten sind, ebenfalls Anfänger oder Abnehmwillige, die mit dem anfänglichen Schweinehund (dem Teufelchen) kämpfen müssen und sich dabei gegenseitig unterstützen können. Suchen Sie nach anderen, neuen Wegen, Ihren Sekundärgewinn zu erhalten oder vielleicht sogar noch besser sicher zu stellen.

Immer vorausgesetzt, es ist Ihnen wirklich ernst damit, etwas ändern zu wollen. Ansonsten sind die besten positiven Absichten doch nur vorgeschobene Rechtfertigungen, etwas nicht zu tun. Und letztendlich dann auch nicht mehr positiv.


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